Nun kannst nicht nur meine verschiedenen Gesichter sehen, sondern ein bissl in meinem Steckbrief schmökern.

Es war einmal........im Jahre 1957 in der schönen Pfalz .......nein, ich rede nicht von einem guten Tropfen Wein......sondern von meiner Wenigkeit. Eilig hatte ich es, 4 Wochen zu früh, wollte absolut ein Pfingstsonntagmädel werden. Das hatte ich nun davon, denn Nachhause durfte ich noch lange nicht. Ärzte und Krankenschwestern hatten anderes mit mir vor: aufpäppeln war angesagt; viel zu klein, zierlich und wog zu wenig dies kleine weibliche Wesen. Ich sage Dir, wer mich heute kennt, kann dies allerdings nicht recht glauben. Lach.

Einige Wochen später durfte ich das Krankenhaus endlich verlassen und in den Schoß der Familie einkehren. Na, ob sich mein großer Bruder wirklich so sehr darauf gefreut hatte? So ein schreiendes plagendes Balg sollte nun seine Schwester sein?Brauchte er doch selber noch sehr viel Aufmerksamkeit, gerade mal 1 1/2 Jahre jung und schon alle Zuwendung teilen müssen? Es kam noch "schlimmer". Weitere knappe 4 Jahre später - alle guten Dinge sind ja bekanntlich 3 - dasselbe von Vorne. Schwesterlein Nummer 2 trat  in unsere Familie ein und somit wurde ICH zum Sandwichkind ernannt. Kein leichter Status sage ich Dir. Noch dazu als älteste Tochter. Genossen doch die Söhne damals den Status des Nichts-tun-müssen und Alles-machen-dürfen. Auch ihre Schwestern transalieren. Lach. Aber wie stolz waren wir "kleinen" Schwesterlein auch auf unseren großen Bruder. Wurde uns z.B. Hiebe auf dem Schulweg oder -pause angedroht, konnten wir gut auf unseren großen Beschützer zurückgreifen. Wozu doch große Brüder gut sind, gelle?!

Irgendwann war ich es wohl leid immer nur mit meinen Geschwistern spielen zu müssen. Im Alter von 3 Jahren besuchte ich somit als einzige unserer DreierKinderschar den evang.Kindergarten in Speyer. Beeindruckt war ich von der Tracht der Diakonissen, den großen Spielzimmern, den vielen kleinen Waschbecken und Toiletten. Ca. 30-40 Kinder tummelten sich in KG-Gruppe. Trotzdem ging alles liebevoll und ruhig zu auf engem Raum. Meine Lieblingsschwester Hedwig hatte alle Kiddies gut im Griff. Auch ICH musste mal in der Ecke stehen. Warum? Das verrate ich nicht.*grins*. Meine KiGa-Zeit war eine schöne Zeit; mein Entschluß stand damals fest: ich wollte Kindergärtnerin werden.

Schule....bääähh....was ist das? Lernen (braucht man das alles?), stillsitzen (anstrengend), rechnen (igitt), lesen (super), schreiben (sehr gerne). Aber es führte kein Weg dran vorbei. Ein Trost blieb: ich war ja nicht die Einzige, der dies widerfahren musste. Lesen und Schreiben begleiteten mich bis heute als Lieblingsbeschäftigung. Stillsitzen kann ich inzwischen auch.Lach. Lernen überhaupt? Mache immer wieder die Erfahrung, dass man NIE auslernt. Ganz egal in welcher Beziehung.

 

Tja, Kindergärtnerin (heutige Erzieherin) wurde ich keine. Durfte diesen Beruf seitens meiner Eltern nicht erlernen. Ist trotzdem was G'scheites aus mir geworden . Inzwischen arbeite ich auch nicht mehr in meinem eigentlich erlernten Beruf .    (hier 2005, in Dienstkleidung während meiner Pause.

Habe zwar noch immer nicht DAS erreicht, was ich zwischenzeitlich wollte, aber wer weiß......das Leben hat ja bekanntlich viele Überraschungen bereit.                                                

Nach flippigen Flower-Power-Jahren mit Pink Floyd, Led Zeppelin, Alice Cooper, Sweet, Fleetwood Mac und Co., langen Parties, Auseinandersetzungen mit den Eltern, änderte sich mein Leben. Es nahm eine andere Richtung ein. Ich wurde schwanger. Wohnte zwar nicht mehr zuhause, aber wie bring ich das meinen Eltern bei? Was muss, das muss und 1978 erblickte mein Erstgeborener das Licht der Welt. Nach einigen Unstimmigkeiten bzgl. des Namens, welcher dieser süße Junge haben sollte, einigten sich Papa und Mama auf Stephan Patrick. Papa hätte gerne eine Sonja oder Simone gehabt. 4 Wochen vor dem Entbindungstermin stand für MICH jedoch fest: das wird ein Junge. Ein bestimmtes und überzeugtes Gefühl, welches wohl nur FRAU nachvollziehen kann. Habe ich recht?

Liebevoll nenne nur ICH heute meinen Sohn Purzel (erlaubt, aber nur, wenn er und ich alleine sind *grins*. Sohn wird ja älter und Peinlichkeiten muss man vermeiden).... Wie er zu diesem Kosenamen kam? Weil dieser freche Fratz einfach so in mein Leben purzelte und es durcheinander wirbelte. Stephan ich danke Dir dafür. 

 

Dies ist Stephan im Alter von 19Jahren, während seiner Abiturientenzeit.  Mit Klängen von Beatles, Eric Clapton, Simon&Garfunkel ua. versuchte er seine ersten Klänge zu spielen. Im Alter von 8 Jahren setzten sich mein Sohn und mein Bruder vor ein aufgestelltes Schachbrett, von dem sie beide nicht mehr loszueisen waren. Stephan ist die 3.Generation meiner Familie, welche dieser Leidenschaft verfallen ist. Ein Turnier folgte dem anderen. Aber inzwischen kam für Stephan ein neues Steckenpferd hinzu: der Radsport. Angespornt durch seine berufl.Selbständigkeit, wurde nun auch ein Hobby daraus (siehe Hp-Links).  Dieser junge Mann ist ein  sehr einfühlsamer, ruhiger, selbständiger, ehrlicher und ehrgeiziger Mensch. Seine Richtung hat er noch nicht so ganz gefunden; gibt jedoch mit der Suche nicht auf. Er geht geradeaus, immer weiter; findet Stationen zum Ausruhen, um frische Kraft zu tanken und weiter zu marschieren (oder radeln*g*).  Seinen Ruhepol findet Stephan bei einer sehr liebenswerten Frau. Darüber bin ich sehr glücklich. 
Nachtrag 29.11.06:  Diese beiden jungen Menschen werden im Frühjahr 2007 zu Dritt dein. Karina (meine Schwiegertochter in spe) und mein Sohn werden Mama+Papa. Ein harmonisches junges Paar, welches wundervolle Eltern sein werden. Da bin ich mir ganz sicher !

Nachtrag  20.04.06: Stephan und Karina sind seit dem 12.04.07 stolze Eltern eines gesunden Jungen. Sein Name ist Arved (ein altnordischer Name).

So schnell  - innerhalb eines Vierteljahres - wird aus Mama eine Doppel-Omi. Lächel.
         

 

 Dies ist meine Tochter Sarah. Ein Sommer-  und Sandwichkind, genau wie ich. Was durchlebten wir beide miteinander, während ihrer Pubertätsphase für Kämpfe. Lach. Heute sind wir nicht nur Mutter und Tochter, sondern auch enge Vertraute und Freundinnen. Sarah ist in ihrem Wesen mir sehr ähnlich, was ich jedoch erst in ihren heranwachsenden Jahren feststellte. Sie ist ein flexibler und experimentierfreudiger Mensch. Wer mehr über sie wissen möchten, ein Klick auf ihre Hp genügt:  

Nachtrag 29.11.06 :   Meine Tochter Sarah und enge Vertraute......sie wird mich als Erste meiner Kinder zur Omi machen; in ca. zwei bis 4 Wochen (15.-24.12.06) wird es soweit sein. Laut Arzt- und Ultraschall-Prognose wird sie ein Mädchen zur Welt bringen. Shanice Leyla wird es heissen. Der Kindsvater kann leider nicht dabei sein, da er seinen Militärdienst in der Türkei absolvieren muss. Anstelle Keven (mein Schwiegersohn in spe) werde ich bei der Geburt an Sarahs Seite sein. 

Nachtrag 20.04.07:  Inzwischen ist die kleine Shanice geboren und schon 12 Wochen jung. Es war ein unvergessliches Erlebnis ihre Geburt - am 05.01.07 - mitzuerleben. Anstelle ihres Papas (der nicht dabei sein konnte), durfte ich - die als werdende Omi - die Nabelschnur durchtrennen.

Wie schnell geht die Zeit vorbei.....hier ein kleiner fotografischer Zeitsprung von 14 Wochen.....

(Shanice nach der Geburt)

                 (Shanice nach 14 Wochen)

Die kleine Shanice hat auch schon ihre eigene Homepage:  www.milupa-webchen.de/shanice2007

 

 Ja und das ist Swenja, meine Jüngste.Wieder ein anderer Typ.Swenja und ich standen schon oft auf Kriegsfuß; doch unserer Zuneigung und Liebe zueinander hat das keinen Schaden genommen.Im Gegenteil, wir lernten uns dadurch richtig kennen und schätzen. Sie weiß, was sie will und bleibt am Ball, auch wenn sie dabei bei manchen Mitmenschen aneckt. Das imponiert mir.

Eines ihrer größten Steckenpferde ist die Malerei. Bekam sie wohl in die Wiege gelegt, denn einige ihre Vorfahren - mütterlicherseits - waren bekannte Pfälzer Künstler.

Aber nicht nur auf dem Papier zeichnet Swenja spitzenmäßig. Kunst heisst für sie auch "Verwandeln/verändern ihrer Person". Siehe Fotos....

                      

Swenja ist von Kindheitsbeinen an ein absoluter Raubkatzenfreund (siehe ihre Hp...unter meinem Button Links). Manche ihrer Träume sind damit verbunden. Wer weiß, vielleicht wird sie ihren Traum (er)leben? 

Willst du mehr über meine Raubkatzen-Tochter erfahren, ein kleiner Klick genügt: 

Ich wünsche dir alles Liebe und viel Glück und Erfolg ! Deine Mamili.                                 

            

 

 

Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!